Eine Demenzerkrankung ist nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern insbesondere für die Angehörigen eine starke Belastung. Oft übernehmen sie jahrelang die Betreuung einer geliebten Person, die physisch zwar präsent, psychisch aber abwesend ist. Gerade dieser »uneindeutige Verlust« (Ambiguous Loss), das »Da und doch so fern«-Sein, ist schwer zu verkraften. Mit Empathie und didaktischem Geschick geht die Psychotherapeutin Pauline Boss auf die Anliegen der Angehörigen ein und hilft ihnen zu akzeptieren, dass sie nicht alles unter Kontrolle haben müssen und auch negative Gefühle und Trauer zulassen dürfen.
Das Buch hilft Angehörigen dabei, Zuversicht und seelische Widerstandskraft zu gewinnen, die eigene Trauer und die Widersprüchlichkeit im Leben mit Demenzkranken zu akzeptieren; die Themen »Beziehung« und »Abschiednehmen« werden dabei besonders stark gewichtet.
Das Video »Sinn und Hoffnung finden« von Marianne Pletscher ergänzt das Buch »Da und doch so fern« in idealer Weise. Es eignet sich vor allem für Angehörigengruppen und für den Unterricht in Schulen im Plfege- und Sozialbereich, da es die Ausführungen von Pauline Boss mit den Meinungen von betroffenen Angehörigen verbindet.
Bestellt kann das Video bei der Stiftung Sonnweid unter
Flyer »Sinn und Hoffnung finden«
»Wie kümmert man sich als betreuender Angehöriger um sich selbst? Denn das ist ganz wichtig, auch für den Kranken. In den neun Kapiteln des Buchs wird mit viel Einfühlsamkeit auf das wahrnehmbare Bild der Demenz hingewiesen. Der Text schildert den charakteristischen Wechsel von ›ganz nah‹ zu ›weit weg‹ anhand von Beispielen aus Therapiefällen der Praxis von Pauline Boss. Er beschreibt Anfechtungen, Nöte, Beanspruchung und Stress von betreuenden Angehörigen. (…) Da vor lauter ›Ratgebern‹ auch auf diesem Gebiet guter Rat leider oft sehr selten ist, wenden sich Autorin wie Herausgeberinnen den praktischen Fällen zu und fügen jedem Kapitel ›Ideen zu Reflexion und Diskussion‹ bei, welche dazu anregen können, die aufgezeigten Wege individuell anzupassen und zu gestalten.«
Fritz Vollenweider, seniorweb.ch
»Das Buch hilft Angehörigen dabei, Zuversicht und seelische Widerstandskraft zu gewinnen, die eigene Trauer und die Widersprüchlichkeit im Leben mit Demenzkranken zu akzeptieren.«
Carol sarbach, aktion demenz. ch
rüffer & rub Sachbuchverlag GmbH | Alderstrasse 21 | CH-8008 Zürich | +41 (0)44 381 77 30 |
Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um Ihre Erfahrung auf unserer Website zu verbessern.
